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Das Richtverfahren beim Deutschen Fohlenchampionat.
Das Richten der Fohlen erfolgt in einem offenen und getrennten Richtverfahren durch drei Richtergruppen auf der Grundlage eines vorgegebenen Bewertungsbogens. Im Rahmen der Vorstellung des einzelnen Fohlens werden folgende Merkmale gerichtet: 1. Typ 2. Bewegungsablauf 3. Körperbau, Korrektheit, Entwicklung 4. Gesamteindruck Für die Merkmale werden Noten von 1 - 10 vergeben.
Halbe Noten sind zulässig. Die vergebenen Einzelnoten werden als Punktzahl gleichgesetzt und addiert. Die Merkmale Typ und Bewegungsablauf gehen mit jeweils maximal 30 Punkten, das Merkmal Körperbau, Korrektheit und Entwicklung mit maximal 10 Punkten in die Gesamtpunktzahl ein.
Auf der Schlussrunde des jeweiligen Ringes wird für jedes Fohlen eine Note für das Merkmal Gesamteindruck vergeben. Die Gesamtpunktzahl für dieses Merkmal beträgt maximal 30 Punkte.
Die maximalen Punktzahlen der vier Merkmale ergibt eine Gesamtpunktzahl von 100 Punkten.
Mit der Punktzahl aus der Beurteilung der vier Merkmale können sich die Fohlen für den Championatsring qualifizieren.
Rangierungen auf dem Championatsring werden von einem Mitglied des Richterkollegiums offen kommentiert. Hengst- und Stutfohlen werden getrennt gerichtet. Den Notenbogen seines Fohlens kann der Aussteller nach Beendigung des Richtens einsehen.

